Der Xingu, eines der letzten intakten Flusssysteme Brasiliens: Initiative Pro Rambach unterstützt die Plattform Belo Monte

Der Bau des Belo Monte-Staudamms im Amazonasgebiet gibt Anlass zu ernsthafter Sorge über die Rechte der indigenen Bevölkerung, die in dem Gebiet lebt. Verschiedene Indio-Stämme protestieren energisch gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. Staatsanwälte haben Klagen unterstützt, dass die Rechte der in dem Gebiet lebenden indigenen Bevölkerung auf Anhörung nicht angemessen beachtet worden sind.

Die Initiative Pro Rambach unterstützt die Plattform Belo Monte. Die Vernetzung von Menschen mit ähnlichen Anliegen und Sorgen sieht man als große Chance einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen und das Gefühl, Teil eines größeren Kampfes zu sein gibt auch Kraft. Es geht eben nicht nur um den Rambach, sondern generell um den Umgang mit Ressourcen und die Entscheidung, wer  darüber bestimmen darf. Auch in unserem kleinen Tal geht es eigentlich darum und auf existenziellerer Ebene genauso am Xingu- Fluss. Bloß, dass dort mit anderen Bandagen gekämpft wird. Dort lässt sich die Politik nicht  vom Widerstand gegen das Projekt beeindrucken. Und die Widerstandleistenden schweben schnell mal in Lebensgefahr. Umso wichtiger ist es, solidarisch zu sein.

http://plattformbelomonte.blogspot.co.at/

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